+ Nachfrage nach Walfleisch sinkt seit Jahren – dennoch töten Norwegen, Japan, Island und Färöer (Dänemark) jährlich etwa 1.500 Wale bei ihren grausamen Jagden +
+ Taiji 2020/21 : Saison beendet, 547 Delfine geschlachtet und 140 gefangene Delfine 🙁 +
+ Norwegen-Walfänger: Quote für 2021 – 1.278 Zwergwale werden getötet +
+ Japan: kommerzieller Walfang wird im Juli 2021 wieder aufgenommen 171 Zwergwale, 187 Brydewale und 25 Seiwale werden getötet +

20. April 2019

Sondermülldeponie – Meer!

Wir vergiften unsere Tiere und uns selbst.

Alle Lebewesen, auch wir Menschen, kamen ursprünglich aus dem Meer. Wir beziehen Nahrung, Trinkwasser und Energie aus dem Meer und nutzen es auf vielfache Weise. Das Meer gibt uns „Ebbe und Flut“, und entscheidet über unser Weltklima.Doch wir Menschen schaffen es all das zu zerstören.

Es geht nur gemeinsam

Nur wenige machen sich über die Folgen wirklich Gedanken. Das Ökosystem Meer ist in höchster Gefahr. Wenn wir so weitermachen, haben wir in nur wenigen Jahren ein massives Problem. Wir haben dem Meer bereits viel zu viel zugemutet und vieles lässt sich schon jetzt nicht wieder gut machen. Es gibt mittlerweile viele Berichte – ob im Fernsehen, Radio, Internet oder in der Zeitung. Doch immer noch werden viel zu wenige Menschen erreicht und wenn doch, dann hat man alles in kurzer Zeit wieder vergessen und man lebt so weiter wie vorher. Das darf nicht sein.

Wir müssen gemeinsam etwas tun und zwar jetzt!

Die Belastungen der Meere geht uns alle an, jeder kann seinen Beitrag dazu leisten. Natürlich im gewissen Maße. Im Großen und Ganzen sind alle Länder dieser Erde gefordert, die Umweltbelastungen unserer Erde zu mindern. Regierungen und Industriekonzerne auf der ganzen Welt müssen Verantwortung übernehmen.

Nahrungssystem:

Im Meer gibt es ein bestimmtes Nahrungssystem. Sozusagen eine Nahrungskette. Ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen, zum leichteren Verständnis nur kurz und knapp der grobe Aufbau der Nahrungskette. Am Anfang steht das Plankton, dieser Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet „das Schwebende“ – wobei es zwei verschiedene Arten gibt. Man unterscheidet zwischen:

Phytoplankton:

Phytoplankton ist ein pflanzliches Plankton – z.B. Kieselalgen, Blaualgen usw. Dieses pflanzliche Plankton gibt es als freischwebende Alge, oder auch als festsitzende Alge. Es produziert zu einem sehr großen Teil unseren Sauerstoff in der Atmosphäre. Das Plankton ist die Hauptalge im Meer (90%). Es ist als einziger lebender Organismus dazu im Stande, Mineralsalze mit Hilfe des Sonnenlichts in organische Verbindung umzuwandeln.

Zooplankton:

Zooplankton ist ein tierisches Plankton – z.B. sehr kleine Tiere wie Kleinstkrebse, Krill, Wasserflöhe, Hüpferlinge, Borstenwürmer, Fischlarven usw. aber auch Quallen zählen zu den tierischen Plankton. Das pflanzliche Plankton dient dem tierischen Plankton als Nahrung. Das bedeutet, Kleinkrebse, Wasserflöhe, viele kleine Fische und andere kleine Meeresbewohner ernähren sich hauptsächlich von pflanzlichen Plankton und tragen unter anderem auch dazu bei, dass Gewässer nicht veralgen. Das Zooplankton dient als Nahrungsquelle für viele Meereslebewesen von Klein bis Groß. Denn auch Bartenwale ernähren sich unter anderem von Krill und anderen Kleinstlebewesen.

Diese Tiere ernähren sich unter anderem auch von Plankton:

Blauwal, Finnwal, Walhai, Riesenhai, Flamingo, Atlantischer Hering, Sardine, Miesmuschel usw.

Die Nahrungskette beginnt.

Die kleinen Lebewesen werden vom größeren gefressen, bis man dann irgendwann am Ende der Nahrungskette angelangt ist. Hier steht z.B. der Wal. Jedes einzelne Glied in der Kette ist sehr wichtig. Aber es gibt noch jemanden, der an allerletzter Stelle steht – und das ist oft zu allem „Übel“ – der Mensch. Wir beuten das Meer aus, verschmutzen und zerstören es. Und das an vielen Flecken der Erde unwiederbringlich. Treiben wir es so weit, das nur ein Glied in der Nahrungskette für immer verschwindet, haben wir ein großes Problem. Die „Zerstörung“ hat längst begonnen.

Zu viele Fremdstoffe und Giftstoffe belasten unsere Ozeane   

Da wir Fremdstoffe in das Meer einbringen und es ausbeuten, zerstören wir unwiderruflich das Gleichgewicht, dass sich die Natur geschaffen hat. Am Anfang steht das Plankton. Plankton nimmt aber ungehindert Fremdstoffe auf, dadurch gelangen die Fremdstoffe in den Nahrungskreislauf und schon nimmt das Übel seinen Lauf.

Algen brauchen unter anderem Phosphate, werden aber zu viele Phosphate eingebracht, gibt es eine Algenplage. Zum einen nimmt der Sauerstoff im Wasser ab und Tiere im Meer sterben. Zum anderen können sich sogenannte Killeralgen entwickeln. Ein Beispiel 1988 in der Nordsee. Die Medien berichteten ausführlich darüber. Die Alge „Chrysochromulina polylepis“ produzierte einen Giftstoff, der die Durchlässigkeit der Zellmembranen der Fische blockierte, die Folge davon war ein Massensterben der Fische in der Nordsee.

Leiten wir also Schadstoffe ins Meer, setzen wir dadurch eine Kettenreaktion in Gang und sorgen dafür, dass immer wieder solche Katastrophen passieren. Und nicht zu vergessen, wir vergiften uns selbst.  Denn durch den Verzehr von Fischen und anderen Meerestieren, gelangen die Giftstoffe auch in den menschlichen Organismus. Ganz besonders belastet sind die Tiere am Ende der Nahrungskette, denn diese sind die am längsten Überlebenden – z.B. Raubfische wie der Dorsch oder Rotbarsch, der Hai oder der Wal. Je älter ein Tier, desto höher die Giftstoffkonzentration im Körper des Tieres.

Ein Gift, das wohl jedem bekannt sein dürfte, ist Quecksilber, es kommt mittlerweile in jedem einzelnen Glied der Nahrungskette vor. Also vom Plankton bis zum Speisefisch. Jeder Fisch hat heute schon Quecksilber und andere Schadstoffe im Körper, die Regierung lässt gewisse Mengen an Schadstoffen zu. Niemand warnt wirklich vor giftigen Fischen, denn dahinter stehen Milliarden Gewinne. Nur wer sich selbst erkundigt weiß darüber Bescheid. Viele Zeitschriften, Gesundheitsämtern, Gesundheitsberichten im Fernsehen und Ernährungsexperten wird Fisch immer noch als Gesund bezeichnet. Unbedingt sollte Fisch einmal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. So wichtig sind die Omega-3 Fettsäuren. Keiner erzählt aber, wie viele Gifte im Fisch enthalten sind. Fisch ist längst nicht mehr Gesund!!!

Es gibt sogar noch Länder die Walfleisch essen, obwohl es heutzutage überhaupt nicht mehr notwendig ist. Einmal abgesehen von der sinnlosen und brutalen Abschlachtung, wurde festgestellt das sich diese Menschen langsam aber sicher vergiften, denn wie schon erwähnt steht der Wal am Ende der Nahrungskette und hat dementsprechend viele Giftstoffe im Körper.

Guten Appetit!!

Seht euch meine Berichte über Walfangländer an, dort steht auch noch so einiges über Vergiftungen.

Externe Links zum Verzehr von Fisch:

Fische – belastet und giftig
GIFT IM FISCH?
Dokumentation Giftiger Fisch – Die große Gesundheits-Lüge

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MITLEID mit Tieren und ein guter Charaktersind derart eng miteinander verknüpft,dass man mit Gewissheit feststellen kann,dass niemand, der GRAUSAM zu Tieren ist,ein guter Mensch sein kann. Arthur Schopenhauer *1788 †1860Autor,...

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Hier erzähle ich euch über die unglaublich grausame Abschlachtung von Walen und Delfinen. Sie findet in Japan, an dem Küstenort Taiji statt. Jedes Jahr werden in der Zeit zwischen September und März hunderte Delfine und Kleinwale auf ganz besonders grausame Art und Weise abgeschlachtet. Sie werden gejagt, …

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Färöer-Inseln! Jagd – höllische Qualen und Tod – über dieser Insel müsste eine Flagge mit Totenschädel schweben! Gibt es auch in Europa Jagd auf Delfine und Kleinwale? Ja, auf den dänischen Färöer-Inseln (Schafsinseln), die zwischen Island und Norwegen im Atlantik liegen. Die Opfer, überwiegend Grindwale.

Stephania

STEPHANIA – ein Tatsachenbericht über die („halbe“) Auswilderung eines Delfins! Dies ist ein Bericht über den Großen Tümmler Stephania. Diese Geschichte sollte jeder lesen, der sich für Delfine interessiert. Helene und Ric O’Barry haben das Projekt durchgeführt. 1996 – Kann Stephania geholfen werden?

Walfang-Japan

In den letzten 20 Jahren tötete Japan rund 20. 000 Großwale. Ein Fangverbot wurde nur kurzfristig eingehalten. Japan rechtfertigt die Wiederaufnahme des Walfangs, indem sie behaupten die Wale nur zu Forschungszwecken zu töten. Sie haben dafür extra Forschungsprogramme entworfen …

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Walfang Island – Reykjavik Whale Watching mit gleichzeitiger Walabschlachtung!
Island jagt seit 2003 wieder Zwergwale (Minkwale) und die vom Aussterben bedrohten Finnwale. Die Zwergwale werden für den heimischen Verzehr, aber auch für den Tourismus gefangen. Finnwale werden nach Japan exportiert.

Evolution

Evolution! Vergangenheit und Gegenwart! Waren unsere heutigen Wale früher Urzeittiere? Vermutungen, Fossilienfunde, Molekularbiologie, Fossilien, Hinweise und Untersuchungen, doch so richtig konnte man sich auf ein abschließendes Ergebnis – bis heute nicht – einigen. Viele Meinungen und wenig Beweise!

Walarten

Walarten, welche Wale gibt es? Unsere Wale – über die ganze Welt verteilt! Die Wale – auch Cetacea genannt – gehören zu der Ordnung der Säugetiere. Diese umfasst ca. 95 verschiedene Walarten, die ausschließlich im Wasser leben. Es gibt zwei Unterordnungen, die Bartenwale auch Mysticeti genannt.

Delfinmord in Peru

Delfinmord in Peru. Massaker an Delfinen und Haien sowie illegaler Delfinfleischverkauf! Hier werden gleich zwei verschiedene Meeresbewohner grausam geschändet! Die Jagd auf Delfine in Peru ist verboten. Es werden aber immer noch bis zu 15.000 Delfine gejagt und getötet um Haie anzulocken.

Walfang-Norwegen

Walfang-Norwegen! Wale beobachten und Wale abschlachten, beides bietet Norwegen!
Eine der größten Walfangstationen der Welt! Jedes Jahr am 1. April beginnt die Jagdsaison. Sie machen jagt auf Wale und zwar in sehr großen Mengen, obwohl das Fleisch dort nicht wirklich beliebt ist und ein Verlustgeschäft.